Der deutsche Büroimmobilienmarkt blieb von der Wirtschaftskrise zwar nicht unbeeindruckt, im europäischen Vergleich reagierten die deutschen Immobilienzentren jedoch mit recht geringen Mietpreiskorrekturen. Marktteilnehmer rechnen für die Jahre 2010 bis 2014 mit einem durchschnittlichen Anstieg der Spitzenmieten in Höhe von rund 2 Prozent pro Jahr. Der Berliner Büromarkt erlebte laut den Marktanalysten von CB Richard Ellis im ersten Quartal 2010 den umsatzstärksten Jahresauftakt seit 2005 – mit einem Plus von 22 Prozent beim Büroflächenumsatz im Vergleich zum Vorjahr. Und der Aufwärtstrend setzt sich fort: In den ersten beiden Quartalen 2010 wurden in Berlin mit einem Transaktionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro mehr Immobilien gehandelt als im gesamten Jahr 2009. Die erzielbare Spitzenmiete für Objekte in Bestlage liegt seit Anfang 2009 praktisch stabil bei circa 20 Euro pro Quadratmeter.
Der Paribus BSH Bosch und Siemens Hausgeräte Verwaltungs- und Forschungszentrum Berlin investiert in eine hochwertige Core-Immobilie in Berlin. Das neue Verwaltungs- und Forschungszentrum der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH wird derzeit auf einem mehr als 37.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der Spree errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. Juni 2010. Die Fertigstellung ist für Sommer 2011 geplant. Das neue Zentrum liegt im Berliner Stadtteil Siemensstadt. Die verkehrsgünstige, fast innerstädtische Lage der Immobilie bietet eine hervorragende Anbindung an das regionale wie überregionale Verkehrsnetz sowie den öffentlichen Personennahverkehr.
Im Sinne eines langfristigen Werterhaltes wurde das Gebäude mit hohem Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geplant. Ein innovatives, hochwirksames Energienutzungskonzept erlaubt fast ganzjährig den Verzicht auf fossile Brennstoffe, da ein Großteil der im Entwicklungs- und Forschungsbereich entstehenden Wärme für die Beheizung des gesamten Gebäudes genutzt wird. Die
Fondsimmobilie ist vollständig für mindestens 15 Jahre fest an die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH vermietet. Das Unternehmen ist mit den Marken Bosch, Siemens, Neff, Gaggenau und weiteren Regionalmarken Marktführer in Europa und einer der größten Hausgerätehersteller der Welt. 2009 erwirtschafteten rund 40.000 Mitarbeiter in fast 40 Ländern einen Jahresumsatz von rund 8,4 Milliarden Euro. Dem Standort Berlin ist BSH seit rund 60 Jahren verbunden.
Der Mietzins liegt anfänglich bei 9,83 Euro pro Quadratmeter. Ab Beginn des dritten Mietjahres wird er um 1,5 Prozent pro Jahr erhöht. Zum Vergleich: Die gewichtete Durchschnittsmiete für Berliner Büroimmobilien belief sich zum Ende des ersten Halbjahres 2010 auf monatlich 11,22 Euro pro Quadratmeter. Der langfristig abgeschlossene Double-Net-Mietvertrag verpflichtet den Mieter zur Übernahme sämtlicher
Nebenkosten für Versicherung, Betrieb und Instandhaltung mit Ausnahme der Aufwendung für Dach und Fach. Dennoch sieht die
Fondskalkulation jährliche Rücklagen für Reparaturen und Mietausfälle in Höhe von anfangs 2 Prozent, später 5 Prozent vor. Nach Vertragsende ist der Abschluss eines Anschlussmietvertrags mit der BSH nahezu gewiss. Denn das neue Verwaltungs- und Forschungszentrum ist Teil der langfristigen Bedarfsplanung des Unternehmens.
Der Paribus BSH Bosch und Siemens Hausgeräte Verwaltungs- und Forschungszentrum Berlin hat ein
Investitionsvolumen von 62,56 Millionen Euro, dafür sollen 34,7 Millionen Euro
Kommanditkapital eingeworben werden. Die geplante
Laufzeit beträgt zwölf Jahren bis zum Jahr 2022. Paribus Capital prognostiziert Auszahlungen in Höhe von anfänglich 6 Prozent pro Jahr ansteigend auf 7 Prozent ab 2020. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss beträgt 168,7 Prozent.