Die weltweite Energieversorgung basiert nach wie vor überwiegend auf dem Einsatz von Kohle, Öl und Gas. Durch deren Verbrennung steigt der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung kontinuierlich an. Kohlendioxid (CO2) kann nicht aus Abgasen gefiltert werden und ist wesentlich für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt verantwortlich. Kohlendioxid legt sich um den Erdball wie das Glasdach eines Treibhauses. Es reduziert die Rückstrahlung der von der
Sonne erzeugten Wärme und führt so zu einer zusätzlichen Erwärmung der Atmosphäre. Die hierdurch bereits begonnene Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen hat insbesondere für Landwirtschaft und Ernährung ernst zu nehmende Konsequenzen. Schon jetzt ist weltweit eine deutliche Zunahme von Naturkatastrophen zu verzeichnen - mit zum Teil erheblichen volkswirtschaftlichen Schäden. Da 97% der weltweiten CO2-
Emissionen beim Verbrauch bzw. bei der Bereitstellung von Energie entstehen, wird es maßgeblich von der Entwicklung der zukünftigen Energieformen abhängen, ob die drohenden klimatischen Veränderungen verhindert werden können.
Regenerative Energieformen wie
Photovoltaik, Biomasse, Windkraft oder
Wasserkraft können als umweltfreundliche Energien diese Entwicklung langfristig abmildern, da sie keine klimarelevanten Kohlendioxidemissionen verursachen. Ein weiterer entscheidender Vorteil regenerativer Energieformen ist, dass diese unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die Einstrahlung der
Sonne auf unseren Globus beträgt beispielsweise pro Jahr 1.524.240 Billionen kWh. Das ist täglich 15.000 mal mehr Energie, als wir tatsächlich brauchen.