KMI Fazit
Der
Fonds bietet als Kurzläufer aufgrund der ralativ kurz prognostizierten
Laufzeit von ca. acht Jahren gegenüber sonstigen Betreiberfonds mit z.T. mehr als 20 jähriger
Laufzeit eine interessante Alternative, so daß das Angebot zur weiteren Riskostreuung gut geeignet ist.
Die Wattner-Gruppe aus Köln hat mehr als
zwei Drittel ihres Solar-Kurzläuferfonds
SunAsset 2 im Markt
platziert. Insgesamt 70 % der acht Jahre laufenden Kapitalanlage sind nach sieben Monaten Vertriebszeit an die Investoren verkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage und absehbar schnellen Ausplatzierung wurden für den
Fonds 22 % mehr Investitionsobjekte gesichert als ursprünglich geplant.
Der
Fonds investiert in ein
Portfolio deutscher Solarkraftwerke, hält die Anlagen bis zum
Laufzeitende in 2018 im Bestand und profitiert in dieser Zeit von den gesicherten Stromerträgen. Anschließend werden die Kraftwerke gewinnbringend veräußert. Derzeit befinden sich
zehn Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von über
22 Megawatt im
Portfolio,
fünf der Anlagen sind bereits am Netz. Der
Fonds arbeitet bei der Errichtung und Bewertung der Solarkraftwerke mit erfahrenen Projektpartnern zusammen:
Ecostream und
ET Solar liefern dem
Fonds schlüsselfertige Kraftwerke.
Die derzeitigen und
künftigen Senkungen der im EEG festgeschriebenen
Vergütungssätze für Solarstrom sind im
Fondskonzept
bereits berücksichtigt und haben auf die Erträge keinen Einfluss. Durch einen
ertragsabhängigen Einkauf schließt der
Fonds Renditenachteile für die
Anleger systematisch aus. Verringert sich die Vergütung des Solarstroms, verringert sich ebenfalls der Einkaufspreis. Entscheidend ist, dass der wesentliche Vorteil des
EEG fortbesteht: die vorrangige und unbegrenzte Abnahme von Solarstrom über mindestens 20 Jahre.
Als erster reiner Anbieter von Solarbeteiligungen in Deutschland übernimmt Wattner für seine
Anleger die
Prospekthaftung bis zur Ausplatzierung. Wattner schließt auf diese Weise eine
Haftungslücke, die aus dem Börsengesetz entstanden ist und den Entfall der Prospekthaftung innerhalb von sechs Monaten nach Vertriebsstart vorsieht. Geschlossene
Fonds werden fast immer länger als sechs Monate platziert. Beim SunAsset 2 beträgt die
Emissionsphase ein Jahr.
Das
Fondsvolumen des SunAsset 2 beträgt 50 Millionen Euro, von denen
12,5 Millionen Euro als Kommanditkapital eingeworben werden sollen. Die Mindestbeteiligung liegt bei
10.000 Euro zuzüglich 5 % Agio. Bei acht vollen Jahren
Laufzeit ist eine
Gesamtauszahlung von circa 180 Prozent geplant, mit unterjährigen Auszahlungen. Im September erfolgt vorzeitig die erste Auszahlung an die
Anleger. Sie stammt vollständig aus bereits eingehenden Stromerträgen. Für weiterhin beitretende Investoren wird es Anfang Januar eine zweite Runde geben.
Aufgrund der Regelungen des
Einkommensteuergesetzes für die
Investition in Solarkraftwerke sind die
Auszahlungen des Fonds bis 2017 steuerfrei. Erst mit dem Verkauf der
Investitionsobjekte werden die Erträge zu dem dann geltenden Steuersatz der
Anleger steuerpflichtig.
Highlights im Überblick:
-
- Verlängerte Prospekthaftung
- Kurze Laufzeit
- 180 % geplante Gesamtauszahlung
- Auszahlungen bis 2017 steuerfrei
- Regenerative Energiewirtschaft ist Wirtschaft der Zukunft
- Solarwirtschaft ist eine der wachstumsstärksten Branchen in Deutschland
- 10 Milliarden Euro Umsatz jährlich durch Solarindustrie
- Photovoltaikunternehmen vervielfachen Exportumsatz auf rund 5 Milliarden Euro
- Gesetzlich gesicherte und damit konjunkturunabhängige Einspeisevergütung
Wattner-GruppeDie Wattner-Gruppe realisiert
Solarenergieprojekte in der vollen Leistungsbandbreite von der Standortakquisition, über die Finanzierung bis zur schlüsselfertigen Errichtung der Solarkraftwerke, ihrem reibungslosen Betrieb und schließlich der Vermarktung. Sie setzt bewusst auf die Einbindung externer Spezialisten, deren spezifische Erfahrung und Kompetenz im jeweiligen Fachgebiet den Projekten zugute kommt. Expertenteams der Unternehmensgruppe und ihrer Partner können somit hohe Qualität und Zuverlässigkeit auf allen Projektebenen gewährleisten.
Die Wattner-Gruppe wird von ihren Gründern Ulrich Uhlenhut und Guido Ingwer geführt, die 100 Prozent der Stammaktien halten. Damit ist gewährleistet, dass die Gesellschaft unabhängig von kurzfristigen Kapitalmarktinteressen agieren kann. Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Wattner-Gruppe verfügen über mehrjährige Erfahrung in der Gesamtrealisierung großer Solarkraftwerke sowie über ausgezeichnete Marktkenntnisse.
Das
Emissionshaus der Wattner-Gruppe für deutsche
Fondsprodukte wurde im Jahr 2009 gegründet. Die Wattner Connect GmbH ist für die Finanzstrukturierung und Kapitalbeschaffung für zahlreiche
Solarenergieprojekte verantwortlich. Ihre Aufgaben sind unter Anderem: Initiierung und Angebot deutscher Solarbeteiligungen, kaufmännische und juristische
Fondskonzeption, Strukturierung des Finanzaufbaus, Beschaffung von
Eigenkapital, Vertrieb, Vermittlung des
Fremdkapitals für die
Objektgesellschaften. Im Folgenden werden die bisherigen Projekte des
Initiators betrachtet.
Die Anteile des Wattner SunAsset 1 waren in Rekordzeit ausplatziert — sieben Monate früher als geplant! 330
Anleger investierten durchschnittlich rund 15.000 Euro, das Dreifache der
Mindestzeichnungssumme. 2009 werden sie dafür mit einer überplanmäßigen Ausschüttung von 17,3% belohnt. Ebenfalls Garant für hohe Erträge ist der
Fonds Meerane aus dem Jahr 2006. Das Beteiligungsangebot mit einer
Investitionssumme von 13,3 Mio. Euro liegt deutlich über den Prognosen. Das jüngste Produkt in der
Fondsserie ist der Solarfonds Wattner SunAsset 2 mit einem
Investitionsvolumen von rund 50 Mio. Euro, der ebenfalls als Kurzläufer konzipiert ist.