Einzahlung:
Die Mindestbeteilungssumme beträgt EUR 25.000 oder durch 5.000 teilbare höhere Beträge zum Nennwert zuzüglich eines Agios von 3,0 Prozent. Die Bareinlage beträgt 55 Prozent des
Kommanditkapitals.
Die Einzahlung der Bareinlage muß wie folgt geleistet werden: 25% zuzüglich 3% Agio eine Woche nach Zugang der Annahme der Beteiligung, 75% zum 31. Oktober 2002.
Auszahlung:
In den Jahren bis einschließlich 2006 werden alle Nettoerlöse nach Abzug aller Kosten re-investiert, so dass keine Ausschüttungen anfallen. In 2007 ist eine Ausschüttung in derjenigen Höhe vorgesehen, die rechnerisch zur Begleichung der
Einkommensteuer für das zugewiesene steuerliche
Fondsergebnis bei Höchststeuersätzen erforderlich ist. In 2008 und 2009 erfolgen keine Re-Investitionen, so dass die Nettoerlöse nach Abzug aller Kosten sowie nach
Tilgung der Darlehen vollständig ausgeschüttet werden können.
Re-Investition:
Die
Fondsgesellschaft plant, ab dem Jahr 2003 bis einschließlich 2007 die Erlöse nach Abzug aller Ausgaben für Re-Investitionen in weitere, dem
Beirat vorzulegende und den
Investitionsgrundsätzen entsprechende Projekte zu investieren, um eine Multiplikation der Gesamterträge zu erzielen. So wird die Rechte-Bibliothek auch während der
Fondslaufzeit plangemäß aufgebaut. Durch die laufenden Re-Investitionen soll sich der Filmstock im Durchschnitt auf rund 4,8 Jahre verjüngen, da am
Laufzeitende beim Verkauf der Bibliothek des VIP MEDIENFONDS Filme im Bestand sind, die sich noch in einer frühen Auswertungsphase befinde
Nettoerlöse:
"Nettoerlöse" sind sämtliche auf dem Erlöskonto eingehende Zahlungen nach Abzug aller Erlösbeteiligungen von Schauspielern und anderen an der Produktion beteiligten Personen. Die mit der Verwertung und dem Vertrieb im Zusammenhang stehenden Kosten trägt grundsätzlich der Sales Agent. Als Nettoerlöse werden im Laufe der sieben Jahre Beteiligungsdauer 135% der Produktionskosten unterstellt. Hiervon wird noch die Erlösbeteiligung der Komplementärin gemäß § 6 Ziffer 2 des
Gesellschaftsvertrages in Abzug gebracht.
Veräußerungserlös:
Die Filminvestitionen während der
Fondslaufzeit werden im Abschlussjahr 2009 nochmals kalkulatorisch mit einem Verwertungserlös von 20% der Produktionskosten (Bibliothekswert) angesetzt. Die Filme wurden rund 4,8 Jahre ausgewertet.