Nach Angaben des internationalen Maklerhauses Jones Lang LaSalle (Investmentmarktüberblick Q4 2016) sorgte ein außergewöhnlich starker Schlussspurt mit zahlreichen großvolumigen Einzel- und
Portfoliotransaktionen im vierten Quartal 2016 für einen dynamischen
Jahresabschluss auf dem deutschen Investmentmarkt. In der Summe lag das Transaktionsvolumen im Gesamtjahr 2016 bei rd. EUR 52,9 Mrd. und somit nur rd. 4% unter dem Niveau des Rekordjahres 2015.
Die Investoren aus dem In- und Ausland bevorzugten dabei nach wie vor großvolumige Assets oder
Portfolios. Demnach entfiel im Gesamtjahr 2016 rd. 50% des Transaktionsvolumens auf Großabschlüsse jenseits der EUR 100 Mio. Grenze. Die Entwicklung des deutschen Investmentmarktes im Jahr 2017 wird nach Angaben von Jones Lang LaSalle insbesondere durch die politischen Rahmenbedingungen beeinflusst.
In diesem Zusammenhang sind die anstehenden Wahlen in den Ländern Frankreich, Niederlande und Deutschland von besonderer Bedeutung. Zudem könnte die Reaktion der Zentralbanken auf die anziehende
Inflation den Kapitaldruck auf Immobilien reduzieren. Deutschland bietet nach Ansicht von Jones Lang LaSalle aufgrund der relativ starken ökonomischen und immobilienwirtschaftlichen Fundamentaldaten nach wie vor gute Investmentmöglichkeiten, so dass sich das Transaktionsvolumen in 2017 zwischen 45 und 50 Mrd. EUR bewegen könnte.