Sontowski & Partner: regio
Fonds Süddeutschland 8 - Investieren in Einzelhandelsimmobilien in ausgewählten Regionen
Der deutsche Einzelhandelsmarkt, im Besonderen der Food-Sektor, überzeugt durch ausgeprägte Stabilität und kontinuierliches Wachstum. Im sogenannten Krisenjahr 2009 verzeichnet die Branche mit einem Umsatz von 399 Milliarden Euro einen minimalen Rückgang zum Vorjahr. Die Experten von Oxford Economics gehen von einem weiteren Anstieg des Umsatzes im deutschen Einzelhandel in den folgenden Jahren aus. Dank der hohen Marktresistenz gegen Schwankungen der
Konjunktur und des Kapitalmarktes weisen Einzelhandelsimmobilien im Vergleich zu Büro- oder Wohnimmobilien im Bezug auf den Gesamtertrag seit Langem die geringste Volatilität auf.
Der regio
Fonds Süddeutschland 8 des Erlanger
Fondsinitiators Sontowski & Partner investiert in Einzelhandelsimmobilien in Süddeutschland. Das
Portfolio umfasst sieben neue oder im Bau befindliche Immobilien, alle Kauf- und Darlehensverträge wurden abgeschlossen, die letzten ausstehenden Genehmigungen liegen vor: Es handelt sich um
Fachmarktzentren in Sasbach, Hammelburg, Neckargemünd und Kösching, Lebensmittelmärkte in Rülzheim und Emmering und ein Nahversorgungszentrum in Hof. Bis auf Neckargemünd und Emmering sind alle Objekte bereits fertiggestellt und vermietet. Die Verträge mit den Ankermietern Edeka, Rewe und Schwarzgruppe (wozu unter anderem die Ketten Lidl und Kaufland gehören) laufen jeweils über 15 Jahre mit mieterseitigen Verlängerungsoptionen und generieren knapp 70 Prozent der jährlichen Nettomieteinnahmen. Die Verträge mit den kleineren Mietern laufen in der Regel über zehn Jahre. Die Mietflächen liegen zwischen 1.800 und 3.211 Quadratmetern und zählen damit zum großflächigen Einzelhandel, was die Konkurrenzsituation aufgrund der begrenzten baurechtlichen Möglichkeiten entschärft.
Die Mieten sind jeweils mit dem Verbraucher- oder Einzelhandelspreisindex indexiert.
Die süddeutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zeichnen sich durch überdurchschnittliches Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum aus. Auch Kaufkraft und Topverdienerquote liegen über dem Bundesdurchschnitt. Deshalb investiert der
Fonds ausschließlich in Süddeutschland, dort allerdings auch an B-Standorten. Überwiegend handelt es sich um kleinere Gemeinden unter 10.000 Einwohner mit solider Wirtschaftsstruktur und hoher Zentralität beziehungsweise Bindungsquote für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs, in denen die
Fondsimmobilien zu den größeren Einzelhandelsflächen zählen und die deshalb in die Regionalisierungsstrategie der Ankermieter passen.
Insgesamt hat der regio
Fonds Süddeutschland 8 ein Volumen von 33,5 Millionen Euro. Geplant ist ein
Eigenkapitalvolumen von 16 Millionen Euro. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio. Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember 2025 möglich. Die prognostizierte
Laufzeit des
Fonds erstreckt sich auf das Jahr 2030. Die erstmalige jährliche Ausschüttung erfolgt im kommenden Jahr und wird bis 2025 6,25 Prozent betragen; sie soll bis zum
Laufzeitende, bei halbjährlicher Auszahlung, bis auf 7,5 Prozent jährlich ansteigen. Als Gesamtmittelrückfluss gibt der
Fondsinitiator 208 Prozent (bis 2025; 266% bis zum
Laufzeitende) an.
Die Sontowski & Partner Group engagiert sich seit 1998 als
Initiator, Projektentwickler, Bauträger und Investor über die gesamte Wertschöpfungskette rund um die Immobilie. Bundesweit hat das Unternehmen bisher über 230 Standorte des filialisierenden Einzelhandels akquiriert bzw. projektiert und realisiert sowie 16 geschlossene
Fondsprodukte in Deutschland und den USA.